Thursday, May 1, 2008

up north

Ich hab mir spontan eine Mitfahrgelegenheit Richtung Norden besorgt und werde mich morgen, mit einer Belgierin und ihrem rotem Suziki Swift, auf den Weg Richtung Exmouth machen. Wir halten an allen wunderschoenen Nationalparks, Straenden und was es nicht sonst noch alles gibt auf der Strecke, campen, wandern, und vielleicht finden wir ja auch ein paar Delphine zum schwimmen. Wir werden wohl die naechsten zwei Wochen unterwegs sein!

I got a lift up north.. pretty spontaneous, though. I met a girl from belgium and she offerd to share a ride up the coast in her mighty and small red Suziki Swift. So why not? We gonna stop at all beautiful places in between, national parks, beaches, reserves, go camping, hiking and maybe we find some dolphine to swim with!


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Monday, April 28, 2008

wave rock - wellen felsen


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Ich bin von der Insel gefleuchtet.. hab mir eine kleine Nussschale zusammengebaut und ans Land gepaddelt und weil ich schon mal dort war, gings ab im Bus und ein paar Freunden Richtung Steppe. Was man da wieder nich alles findet! Eines der groessten Weizenanbaugebiete der Welt lockt mit unendlich weiten Feldern und riesigen Getreidesilos am Horizont, die Strassen werden irgendwann einspurig, der Sand is rot und das Gesicht strahlt wie die Mittagssonne vom Himmel. Der Weg fuerht duch Kleinstaedte nicht groesser als drei Fussballfelder in der die Zeit -fast- stillzustehen scheint. Ein willkommensschild gruesst Reisende aus aller Welt bei der Durchfahrt zu einer launischen Felsformation, wie man sie nur hier finden kann. Schon mal eine steinernde Welle gesehen? 100 m lang und ueber zehn Meter hoch? Nee? Ich auch nich, vorher jedenfalls noch nicht. Schonmal auf einer gesurft? Nee? Ich aber.. was man an dieser beeindruckenden Kulisse nich alles fuer Bloedsinn anstellen kann! Der Name der versteinerten Welle ist "Wave Rock".. "Wellen Felsen. oder Wellen Rock".. also kann man ja schonmal ein Solo auf der Bodyboardgitarre hinlegen, Laola Wellen gegen die pompoese Steinwelle schmeissen oder mit dem Digeridoo versuchen sie zum Einsturz zu bringen.. tolle Bilder im absoluten Nirgendwo, 350km entfernt von Perth und ich nehme an, das es jetzt keine gefluegelten Insekten auf der Strecke mehr gibt.. die kleben naemlich alle an unserer Windschutzscheibe!!
Hatte sogar die Gelegenheit einen kleinen Einblick in die Landwirtschaft zu bekommen, da ich mit einer jungen Australierin an einer verlassenen Tankstelle ins Gespraech kam und sie mir ein paar Eindruecke ihrer Arbeit fuer die Farmer in der Region vermitteln konnte. Soviel sei gesagt, was die Landwirte hier unter diesen Umstaenden betreiben, mit relativ Extremen Klima, Trockenheit und Bodenbeschaffenheit ist doch sehr hochtechnologisierte und effiziente Landwirtschaft. Der Boden wird mit Magnetwellen auf Dichte und Fruchtbarkeit untersucht, Probebohrungen und Laboruntersuchungen bestaetigen die Daten, die dann in Programme intergriert werden, GPS dirigiert die Traktoren dann durch genau diese Programme gesteuert ueber die unendlichen Felder und Saatgut oder Duenger wird in den berechneten Mengen sorgfaeltig auf die rote Erde verteilt, geanu wie berechnet, nur an die Stellen und in der Menge wie tasaechlich benoetigt. Die Ernte sieht nicht viel anders aus als bei uns.. Trekker fahren!! Macht doch Lust mal auf so einer Farm zu arbeiten.. Aber wer weiss schon was als naechstes kommt?


I escaped from my little Island to explore a bit of nature in inner Australia. The target was a freak of nature, a rock formation which looks like a big stone wave, just as a great wave from the ocean was running through the outback and froze in the middle of nowhere! The people call it "Wave Rock", so why not play wave rock on the body board, which we brought with us, surf it as best we could, playing digeridoo to listen to the echo or try to climb it? Yes lots of things to do on a stone wave like this! But what interested me as well was the area where it is located.. Our way took us right in the middle of the great Australian Wheatbelt, one of the biggest wheat areas in the world! The streets are narrow, onelaned and the sun laughs from the sky just like we in our van as we drive through towns, not bigger as 3 football fields, where time - almost - seems to stand still. I met a young australian girl in such a town at a gas station and she introduced my to the farming techniques here in this area. I can tell you it's quit advanced farming what they use here! Drilling wholes in the soil, analyzing them with electromagnetic instruments for their quality to feed computers with the data and run the traktors with programs to spread fertilizer just in the amount and just where it is really needed. Makes me wanna work on such a farm.. but who knows what comes next?..


pictures

Wednesday, April 23, 2008

i'm a local - der wolf im schafspelz

Ja, ich bin jetzt ganz offiziell ein Einheimischer! Australier kann man fast schon sagen. Darf hier stolz bekannt geben, dass ich fuer zwei Wochen auf die Insel ziehe und dort lebe, arbeite, schlafe, mich betrinke, bade, auf Baeume klettere, in der Kueche arbeite, surfen lerne, im Korallenriff rumschnorchele, mit den Tieren spreche, einen Lebensbaum pflanze, mein geschaeft erledige, mir die sonne auf den bauch scheinen lasse, den touristen auskunft gebe (mich koennen die ja jetz fragen, diese unwissenden touristen.. nee nee), mich vor der polizei verstecke (die pumpen immernoch ihre reifen auf), kuchen esse, mit booten rumfahre und was mir sonst noch einfaellt. Bin deshalb fuer ne Weile nicht erreichbar, bin ja auf meiner Insel und muss erstmal'n paar verhaltensregeln aufstellen.. die stehen mir immernoch zu frueh auf. Also rann an den Speck, ich hab viel zu tun.. und die Touristen muellen mir die ganze insel zu.. das gibt'n spass. Hab uahc schon Plaene die Insel umzubennen in ROTTJENST ISLAND... meld mich spaeter

I myself am a proper australian now.. yes i'm livin on the island and do everything just like a local. I eat, drink, sleep i even go on the toilet like a local. I climb trees, talk to the animals, ride bikes, learn surfin, snorkel in the reefs, get drunk, make music, work a bit.. , and let the sun shine right on my ass. yes.
i'll be out of reach for about 2 weeks and get the island people together. maybe the will even rename it for me to ROTTJENST ISLAND. i gonna be their king... and they have to carry me to the pub

Sunday, April 13, 2008

my days on rottnest


Info

deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Rottnest_

english: http://en.wikipedia.org/wiki/Rottnest_Island


Ich arbeite zur Zeit immernoch auf der kleinen Insel Rottnest Island 19km vor der Westkueste Australiens, dem Touristenparadies der Betuchten.

Meine Tage beginnen in Fremantle, einer kleinen Hafenstadt suedlich von Perth, in der ich mir mit einigen Leuten wieder ein Haus teile. Ich mach mich auf dem Weg die Faehre nich zu verpassen und geniesse die schaukelnde Ueberfahrt zu MEINER Insel, wie ich sie gern nenne.

Arbeite dort in eimem Supermarkt und liefere Bestellungen zu den Bungalos der Touristen. Bombenjob. Generalschluessel fuer alle Tueren und Abwechslung pur.. lachende Gesicher auf den Strassen, und ich lache aus dem Auto.

Am Wochenende hab ich mir noch nen Job in der Kueche besorgt..

Das einzige was man hier nicht findet ist etwas was mir zu denken gibt; Armut und Menschen die nicht weiss sind. Keine Aboriginies, die Kehrseite des Paradieses, wenn man mit dem zweiten Auge hinter die Kulisse schaut.


http://picasaweb.google.com/welcometothelanddownunder/MyDaysOnRottnest

I'm workin on that Island 19km off the coast of Western Australia. Rottnest Island.. little offshore paradise.

I work on the General Store and deliver groceries and orders of the tourists in my mighty van to their units. Great place and lots of smilin faces.
But the only thing you can't find here is a thing which makes me sad a bit. You can't find aboringinals or people that aren't white.. the other side of the paradise when you take a look closer behind the scence.


On the weekends i work in the kitchen on the island to get a bit more money to travel on in a few weeks.

here is my day: hier ist mein tag

http://picasaweb.google.com/welcometothelanddownunder/MyDaysOnRottnest


pictures of rottnest island and fremantle:


http://picasaweb.google.com/welcometothelanddownunder/Fremantle

http://picasaweb.google.com/welcometothelanddownunder/RottnestIsland

Thursday, April 10, 2008

Saturday, March 22, 2008

Happy Easter - Frohe Ostern

..wuensche ich allen und besonders meiner Familie, die sonst immer meine Eier versteckt und angemalt hat. ;-)

I wish everybody and everybodies Happy Easter wherever you guys celebrate or not and hope that somebody paint and hide some eggs for ya ;-)


Tuesday, March 18, 2008

Fishermans Friend

Seemann, Seebaer.. oder Fischer, man kann es nennen wie man will. Ich war einer von ihnen, fuer 3 Tage auf hoher See, 8 Stunden vor der Westkueste Australiens auf einem 60-Fuss Kutter, weit draussen im Indischen Ozean! Die haben mich in der Wurstfabrik tatsaechlich keine Jenswurst machen lassen, also hab ich dort die Segel gestrichen und auf dem Fischkutter als Matrose angeheuert. Einer der wohl haertesten, schlauchensten, anstrengensten, verruecktesten, und besten Sachen die ich je gemacht habe. Bin ausserdem dafuer wie gemacht mit meinem 5 Wochen und 4 Tage Bart.. hatte ich noch nie!

Das Leben auf See ist eingeschraenkt und verdammt einfach, es ist wirklich nich viel Platz auf so einem Kutter, Deck mit Maschienenraum, die Bruecke mit Kuehlraum direkt darunter, ganz vorn die Kajuete zum schlafen, wo sich die Wellen am Rumpf brechen und das kleine Boot ordentlich schaukeln lassen, wie diese kleinen gelben Gummienten in der Badewanne, die so froehlich quietschen wenn man draufhaut. Es ist wirklich nicht viel Raum zum bewegen, aber immer etwas zu tun...so simpel is das! Fischen ist kein Hobby, kein Spass da draussen, es ist ein Knochenjob der dich 24 Stunden am Tag beschaeftigt, dich voellig in Anspruch nimmt, deinen Koerper ermuedet und dich denoch so fasziniert, immer auf der Suche nach dem bestem Fisch, umgeben von nichts anderem als Wasser Himmel. Der Horizont sieht in jeder Richtung gleich aus, wo man auch hinsieht, und doch bleibt der Blick an den schwellenden Wellen haengen die sich langsam durch den Ozean bewegen, die pure Kraft des Wasser, wie sich Tonnen von Kubikmetern rauem Salzwasser unermuetlich vorwaertsschieben, auf Wellenberg folgt Wellental, den Wolkenformationen, die die Fantasie spielen lassen und zum traeumen anregen, mit dem Gefuehl von Freiheit und der rauen Seelauft in der Nase. Nichtermuedende Urgewalten der Natur und mitten im Nirgendwo ein Fischerboot, nicht groesser als ein Trecker voller Zuckerueben mit Anhaenger, kleiner als eine Stecknadel im Vergleich zur unendlichen Weite des Ozeans, mit einer Crew von drei unerschrockenen Seebaeren mi einem gemeinsamen Ziel, auf der Suche nach nur einer Sache. Sie sind gekommen um Fisch zu fangen.





Freitag, Nachmittag, ein wunderschoener Sonnentag, 16.00 Uhr, Treffkunkt am sicheren Hafen von Freemantle. Der Skipper, Matrose und Deckjunge. Lagebesprechung, Vorbereitung und Planung fuer das bevorstehenden Wochenende. Route, Koeder, Mahlzeiten, Einweisung, Sicherheit und Equipment werden diskutiert. Das Boot, mit zwei massiven Seilen am Steg angelegt, wird beladen und zum Auslaufen fuer die Nacht vorbereitet. Es sollen nur noch wenige Stunden mit festem Boden unter den Fuessen sein und um Punkt Mitternacht wird aus der Landratte ein Fischermann. Es ist stockfinster, die Sterne und der Halbmond leuchten den Weg, der alte Dieselmotor heult auf und blubbert laut und monoton. Leinen los! "Maddelena Z" auf dem Weg in den Ozean. Es ist eine kurze Nacht, nach vier Stunden voller Fahrt, stoppt der Motor, die Maschinen schweigen. Pure, wunderschoene Stille, nur das Rauschen der See. Es ist soweit und es muss schnell gehen. Mit Eko-Sonar, der den Grund und die Schichten der See mit Schallwellen abtastet, hat der Skipper einen Fischgrund entdeckt. Matrosen auf's Deck und Leinen vorbereiten. Die See ist Rau und der gesamte schlaftrunkene Koerper wird ploetzlich durchgeschuettelt, muede und traege, die Wellen brechen sich am Rumpf und spruehen Wasser ueber's Deck uns peitschen ins Gesicht. Es ist kein gutes Gefuehl, erlich gesagt habe ich mich noch nie so schlecht gefuehlt. Der Gleichgewichtssinn spielt verrueckt, es gibt keine Orientierung, keinen Horizont, jeder Fusstritt faellt schwer und der Magen wird komplett verwurschtelt. Der Kutter hoert nicht auf zu kippen und schwingen, die Wellen unvorhersehbar, man wird von der Kraft jeder einzelnen ueberraascht, man kann sich nicht vorbereiten, es ist zu dunkel um zu sehen in welche Richtung sich das Boot bewegen wird, man kann nur reagieren und sich festhalten. Der kopf spielt verrueckt, alles dreht sich, der Magen wird flau, das Gesicht bleich, die Arme und Haende zittern, Mund geoeffnet, tiefe Atemzuege die hastig die Luft verschlucken, ohne Gleichgewicht ist man verloren. Seekrank. Ich muss mich uebergeben, aber es ist keine Zeit! Jede Sekunde zaehlt, da sich der Fisch nicht aufhalten laesst, so peitscht uns der Kaptain voran um die 7 Leinen mit Koeder vorzubereiten. 300 hundert Meter Seil, am Ende haengen 40 Haken im Abstand von gut einem Meter mit verschieden Koedern fuer verschiedene Fische in verschiedenen Schichten des Meeresbodens und eineGewicht um sie in die Tiefe zu reissen. Stunde um Stunde vergeht bis bis zum Morgengrauen, mit bleichem Gesicht und flauem Magen, auf Rauer See und dem unermuetlich schuettelnden Kutter. Mehrfach habe ich mich jetzt schon uebergeben, bis die Sonne den Horizont erhellt und in kurzer Zeit, die wie eine kleine Ewigkeit erscheint, den Himmel in unglaublich leuchtende Rottoene anstreicht. Es ist keine Zeit die Schoenheit eines solchen Sonnenaufgangs zu bewundern, man ist eigentlich nur erleichtert, das man die See jetz erkennen kann und sich langsam das pochende und drueckende Gefuehl der Uebelkeit legt. Die beste Zeit um die Leinen zu versenken ist nun gekommen. Im Morgengrauen wird der Fisch am Grund aktiver und so beissen sie besser. So wird Leine um Leine versenkt, Boje um Boje an der Wasseroberflaeche platziert, Fahne, Blinker und Schwimmer bilden Makierung und das Gegengewicht um die Leine nicht zu verlieren. Sobald die alle Leinen versenkt sind, werden die ersten wieder eingeholt, alles ist durchgeplant und alle muessen eingespielt an einem Strang ziehen. Es ist keine Zeit zum Essen, keine Zeit zum Trinken. Kurze Verschnaufpausen werden genutzt um schnell ein paar Happen herunterzuschlingen, der Koerper gewoehnt sich langsam an die raue See. Die kurzen Verschnaufpausen fuehlen sich wie eine Erloesung an.






Harte Arbeit, 19 Stundem am Tag, man ist dreckig und stinkt nach Fisch, hungrig, durstig und doch ein grossartiges Gefuehl dort draussen zu sein! Ein Auge auf dem Boot, ein Auge auf der See, faszinierende Natur die nie langweilt und die ich mit jedem Blick aufgesauge. Wale, Delphine, sogar Albatrosse, die die besten Fischgruende aufzeigen begruessen uns auf dem Meer. Haie reissen unsere Fische von den Leinen, Moewen tanzen im Wind um den Kutter und seegeln ohne die Fleugel zu schlagen durch die Luft. Sie scheinen in der Luft gefroren, wenn sie im Wind neben dem Boot stehen um dann wieder ueber die Wellen zu gleiten und enge Kreise zu ziehen, manchmal so eng und flach ueber der Wasseroberflaeche, dass sich ihre Fleugelenden in die Wellen zu schneiden scheinen. Die Sonnen brennt vom Himmel, im naechsten Moment ziehen Wolken auf und man kann sie in einiger Entfernung abregnen sehen, wie der Wind die Wassertropfenmasse in eine Richtung treibt, wie ein grauer Vorhang der aus den Wolken bis zur Wasseroberflaeche reicht. Lange Tage, wenig Schlaf und traege Gliedmassen erlahmen meinen Koerper, doch das Gefuehl nach drei Tagen auf der See wieder zurueck in den Hafen einzulaufen ist zweiseitig. Ein lachendes und ein weinendes Auge..Froh wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben, den Schiffsbauch gefuellt mit Fisch, es ist Montag Nacht und ich bin auch traurig die See zu verlassen, definitiv nicht da letzte mal das ich auf dort draussen war, nicht nur weil ich auch mal das Boot fahren durfte... sondern weil sich das Gefuehl dort draussen zu sein sich unbeschreiblich gut angefuehlt hat! Hab mich nach der Anbkunft ordentlich betrunken, wie sich das fuer einen Seemann gehoert, und war dann landkrank...moin

Hab jetzt einen Job auf Rottnest Island in einem kleinen Supermarkt.. Bilder vom Fischen und mehr ueber Rottnest Island spaeter.


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