Ich bin da! Geflogen bin ich.. ne ganze Weile! Jetzt ist das ja nicht so einfach fuer mich still rumzusitzen und das gleich noch 26 Stunden!? Die Flugroute geht im Bogen von Frankfurt ueber die Mongolei nach Beijing und von Beijing suedlich ueber Hongkong in Richtung Darwin, an der nordaustralischen Kueste, quer ueber das Land nach Sydney, gelandet wird in der Botany Bay. Nach schwerem Abschied aus heimatlichen Gefilden (der ging mir diesmal wirklich an die Leber oder irgendwo in der Magengegend) ging es vom Frankfurter Flughafen mit Air China also Richtung Peking, 9 Stunden sind hier auszuhalten und nur Start und Landung versprechen ein wenig Abwechslung, da der Himmel entweder ziemlich wolkenverhangen oder einfach stockdunkel war. Durch kleine Risse in den Wolken konnte ich allerdings bei der fruehmorgentlichen Ankunft in der chinesischen Olympiastadt das Panoramo auf die angrenzende, schneebedeckte Bergwelt und sogar auf die sich durch die Taeler und auf den Bergkuppen entlangschlaengelnde, majestaetische chinesische Mauer erhaschen umnach der Landung von den chinesischen Stuardessen aus dem Flugzeug gelassen zu werden. Sobald das Flugzeug zum Stehen kam, sind alle wie die Ratten aufgesprungen um das Luftschiff zu verlassen, mussten allerdings noch fuenf Minuten stehend und nervoes im Gang verbringen, man kann sich ja nicht die Bloesse geben und sicher nochmal hinsetzen. Diese Phenomaen der Fruehaufsteher gibt es auch in U-Bahnen und Zuegen und allen oeffentliche Verkehrsmitteln mit mehr als 12 Passagieren. Also konnte ich den freigewordenen Platz sitzend ein wenig geniessen und die Beine von mir strecken.. Achtung! Bodenfrost! Peking 0 Grad! Rein in die kuschlige Jacke und auf ins Terminal! Eigentlich wollte ich noch eine kleine Stadtrundfahrt in den 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen dranhaengen, allerdings lassen die mich ohne Visum nicht ins Land der aufgehenden Sonne hinein.. auch von meiner Herkunft aus der ehemaligen DDR liessen sich die Volksrepubliken nicht ueberzeugen mich doch mal kurz ins LAnd zu lassen. Das hiess: schoen warten auf den Flieger nach Sydney. Den durfte ich mir mit dreihunderttausend Chinesen teilen, die sicher ueber die 11 Stunden Flugzeit hinweg nicht beruhigen koennen und immer sehr aufgeregt in ihren blauen Sitzen zappeln, also war hier nicht an Schlaf zu denken. Diesmal auch ohne Fensterplatz vergrub ich mich in Buecher, Musik oder Filme, die an Bord zur Verfuegung standen. Gelandet in Sydney, 20 Grad, die Frisur schwitzt, am fruehen morgen, musste ich es wieder mit meinem Gepaeck durch die Sicherheitskontrolle schaffen. Was haben Sie dabei? Bisschen Gepaeck und'n paar Snacks. Snacks? Was den fuer Snacks? Na leckere und 'ne Wurst aus der Heimat. Wurst?.. Das schauen wir uns mal genauer an, oeffnen Sie bitte ihren Rucksack. Jetzt haben mir diese Typen doch tatsaechlich meine Wurst abgenommen. Das ist einfach mal verboten hier Wuerste mitzubringen. Mir kamm der Gedanke, die komplette Wurst an Ort und Stelle einfach in mich reinzuschieben um sie nicht zu verlieren, aber ich durfte noch nicht einmal mehr anbeissen. Also mit dem City-Zug in die Stadt und mit dem Bus zum Hostel, einchecken und dann so schnell wie mich die Fuesse tragen wieder zurueck in die Stadt um mir irgendwas anzusehen and alles erstaml in mich aufzusaugen. Bin allerdings vor Muedigkeit auf einer Bank mit Blick auf das Opernhaus im Hafen eingeschlafen und in der Daemmerung wieder aufgewacht.. also schleunigst ins Bett mit dem mueden Krieger! Am naechsten Morgen, nach 13 Stunden in der Koje, musste ich erschreckend feststellen, das noch so ein Chinese am anderen Ende des Zimmers schnarchend im Bett liegt. Die Welt is echt zu klein fuer 1ne Milliarde Chinesen!
Aus der Jugenherberge bin ich allerdings bereits schon wieder ausgezogen und habe ein Quartier in einem Haus nicht weit von der Innenstadt, dass ich mir mit zehn weiteren Verrueckten aus der ganzen Welt teile, bezogen. Ich hab beschlossen hier in Sydney eine Weile zu bleiben um den ganzen Papierkram (Kontoeroeffnung, Steuernummer etc.) hier hinter mich zu bringen und erstmal einen Job zu finden um den Rest der Reise zu finanzieren.
Das schwerste ist sich an diesen Linksverkehr zu gewoehnen und nicht ueberfahren zu werden.. schlimmer als die ganzen giftigen Viecher die hier rumspringen.
Hier noch einige Videos von der Stadt, find die Musik auch ziemlich klasse.
It's done. I'm in down under!Say G'day to kangaroo and crocodile dundee... where is this guy, when i need him? Maybe I'm going to find him in the bush... later. By now, after 2 nights in a hostel and a 26 hours flight, I live in a shared house-community, close to downtown, with 10 people from allover the world and doing the paperworks requested to get started here in australia. I'm going to look for a job to finance my travels and have some fun and adventures in the city. I added some videos of the city i currently live in. Just pick one or look them all to get the full impression. I like the musik in the backrounds.
German words are way longer than the english expressions :-P
Meine Adresse / my current position:
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Wednesday, December 5, 2007
Saturday, December 1, 2007
start
Hier geht sie also weiter, die muntere Berichterstattung eines jungen und dynamischen Reisenden, den es nach Kanada und einigen Wochen mit dem Zug quer durch das westliche Europa, nun auf die Suedhalbkugel verschlagen hat. Australien... mmmh, wer geraet da nicht ins traeumen? Das groesste Korallenriff der Welt neben den Resten des aeltesten Regenwaldes der Erde, feuerrot gebrannte Wuesten mit grossen roten Steinen in der Mitte und dazu noch eine voellig eigenartige Tier- und Pflanzenwelt. Mythische Ureinwohner mit der aeltesten noch existierenden Kultur unseres Planeten in voelliger Distanz zum Rest der Welt leben zusammen mit den Nachfahren einer alten englischen Strafkolonie und Einwanderen aus ueber 100 Nationen.. hier steht alles Kopf: der Finger auf dem Globus, die Jahreszeiten, es wird auf der verkehrten Seite gefahren (Okay das waren die Englaender). Das muss ich mir genauer ansehen und werde dabei Reisen, Arbeiten und wohl einige Abenteuer erleben, die ich euch ja nicht vorenthalten kann. Und das alles auf einen Blick und gebuendelt mit spitzer Zunge.. Kommentare koennt ihr auch noch dazu fuegen: Einfach auf das blau und unterstrichen erscheinende Wort comment klicken und dann oeffnet sich auch schon das Kommentarfenster. Also, viel Spass.
After travelling to Canada and by train through Western Europe, here the next step of my travelworks. A big step to the south side of our planet.. a step down under. Beautiful nature, with the Grerat Barrier Reef, rainforest beside, red dusty deserts with the big Uluru in its middle and a multicultural lifestyle with big world class cities, Aborigines and immigrants from all over the world. All that together in this country far south where everything seems to be turned around. That sounds interesting, though.. so i'm going to look a bit closer and while doing that just travel, work and have some fun. I'm going to post my adventures on this site to let you know what's going on down here. You're welcome to leave some comments on my posts, just click comments and fill in the blanks in the poped-up-window. Enjoy, Jens
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After travelling to Canada and by train through Western Europe, here the next step of my travelworks. A big step to the south side of our planet.. a step down under. Beautiful nature, with the Grerat Barrier Reef, rainforest beside, red dusty deserts with the big Uluru in its middle and a multicultural lifestyle with big world class cities, Aborigines and immigrants from all over the world. All that together in this country far south where everything seems to be turned around. That sounds interesting, though.. so i'm going to look a bit closer and while doing that just travel, work and have some fun. I'm going to post my adventures on this site to let you know what's going on down here. You're welcome to leave some comments on my posts, just click comments and fill in the blanks in the poped-up-window. Enjoy, Jens
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